Freitag, 6. April 2012

sisterMag and Start-ups in London - 1

As Resi hoped she got three flights to London as Christmas present. On Thursday it was finally time for the second one - a sister weekend full of sisterMAG and spring fashion. When in comparison to late-winter weather in Germany blue sky and a nice breeze welcomed me in Heathrow, I knew that this time we had cheated on the bad weather.

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While Resi only arrived a day later I went to the start-up meetup of CircleMe at Meter near Old Street Station on Thursday evening. I wasn't exactly sure what to expect - neither from the product nor from the people. The design of the website had appealed to me, which shows again how important a special exterior is also in the Internet.

CircleMe is a social way to collect things you love and to discover new ones. It's a concept which appears like a fusion of Facebook and Pinterest and thus for which everything depends on enough active users. I will try it in a life test and maybe you will read more about it in one of the next sisterMAG issues. If somebody wants to test it with me, I would be more than happy!

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On Friday I was really looking forward to my meeting with Reverie Magazine. In our research about digital-only Magazine from around the world this wedding eMAG stuck out especially. It elates through its extraordinary beautiful design and great photos. I met the wonderful Mary at the York and Albany, Parkway and it turned out to be a very interesting Tea time. Look forward to some plans we forged.

In the evening Resi arrived in a whirlwind in Bayswater. But more about the second part of our London trip the next time!

Ciao, Toni

sisterMAG in London

Drei London-Flüge habe ich Resi auf Ihren Wunsch zu Weihnachten geschenkt. Am Donnerstag war es endlich Zeit, für ein von sisterMAG und Frühlingsmode geprägtes Schwestern-Wochenende. Dieses Mal haben wir dem Wetter ein Schnippchen geschlagen, da mich in Heathrow blauer Himmel und ein laues Lüftchen begrüßte, während in Deutschland der Spät-Winter noch einmal Einzug hielt.

Spring-colours

Da Resi erst am Freitagabend ankam, besuchte ich am Donnerstagabend allein das Start-up Meetup von CircleMe im Meter in der Nähe von Old Street Station. Ich wusste nicht genau, was mich erwartete - weder vom Produkt noch von den Leuten. Das Design der Website hatte mich angesprochen, woran man mal wieder sieht, wie wichtig ein außergewöhnliches Erscheinungsbild gerade im Internet ist.

CircleMe ist ein Social Network, bei dem man Dinge sammelt, die man mag und neue Sachen entdeckt. Ein Konzept, was ein wenig wie eine Fusion aus Facebook und Pinterest wirkt, bei dem man aber - wie bei allen Social Networks - abwarten muss, ob es genügend aktive Follower erreicht. Mal sehen, wie es sich in meinem Live-Test anfühlt - vielleicht hört ihr ja bald mehr in einem der nächsten sisterMAG issues. Über Mit-Tester würde ich mich sehr freuen.

circleme

Auf mein Treffen mit Reverie Magazine am Freitag habe ich mich besonders gefreut. In unserer Recherche über digitale Magazine aus aller Welt hat uns insbesondere dieses Hochzeits-eMAG begeistert, welches durch sein außergewöhnlich schönes Design und die tollen Photos besticht. Ich traf die wunderbare Mary im York and Albany, Parkway und es wurde eine sehr interessante Tea-Time. Lasst Euch überraschen, welche Pläne wir geschmiedet haben.

Am Abend traf dann Resi wie ein Wirbelwind in Bayswater ein. Über den zweiten Teil des London-Trips das nächste Mal mehr!

Eure Toni


sisterMAG in London

Sonntag, 1. April 2012

Tale of Two Cities - Erzählung von zwei Städten

When working in two cities like me, one often has a work city and a home city. My home is definitely Berlin. The more difficult it was to build up a relationship with London. Stress with travelling, a more functional than cosy flat and a lot of changes in general during the last months let me rather endure than enjoy the London times.

At some point I started to regret how I wasted this great opportunity. However, simply the recognition of this fact was not enough to make it better. It's not natural to me to lead an unstable life, to live out of a suitcase, to work from cafés and to sleep well on dure mattresses.

But it is getting better. Each week I plan one thing special outside of work, let it be a workshop or a coffee with somebody I know from real life or the Internet. Proper food, not something quick or sweets as well as more crazy outfits are compulsory. I often think of my sister what she would do because she is so much better to master and enjoy this kind of life.

By all means I have learned a lot during this time. Even the most organised person cannot control everything and when faced with changes you have to stop, to question yourself and to adjust. This was good for me :-)

Ciao, Toni

Tale of Two Cities

Wenn man wie ich in zwei Städten arbeitet, hat man häufig eine Arbeits- und eine Lebensstadt. Mein Zuhause ist eindeutig Berlin. Umso schwieriger war es, ein richtiges Verhältnis zu London aufzubauen. Stressige Reise-Zeiten, eine eher funktionale, als gemütliche Wohnung und sehr viele Veränderungen im Allgemeinen haben dazu geführt, dass ich in den letzten Monaten die London-Zeiten eher überstanden als genossen habe.

Irgendwann hat es aber angefangen, mich zu ärgern, dass ich die tolle Möglichkeit eigentlich vergeude. Allein die Erkenntnis hat natürlich noch nicht ausgereicht, damit es besser wurde. Mir liegt es nicht so in der Natur, ein unstabileres Leben zu führen, aus dem Koffer zu leben, in Cafés sitzend zu arbeiten und auch auf einer härteren Matratze gut zu schlafen.

Aber mit jeder Woche wird es jetzt besser. Ich nehme mir nun immer etwas Besonderes außerhalb der Arbeit vor, sei es der Besuch eines Workshops oder das Treffen mit Bekannten aus der realen oder digitalen Welt. Ordentliches Essen, nicht nur schnell etwas auf die Hand oder Süßigkeiten und die Auswahl verrückterer Outfits, die gut ins hippe London passen, sind Pflicht. Oft denke ich, was würde meine Schwester machen, da sie viel besser darin ist, so ein Leben zu meistern und zu genießen.

Auf alle Fälle haben mich die letzten Monate weitergebracht. Ich musste lernen, dass auch der organisierteste Mensch nicht alles kontrollieren kann und dass man bei Veränderungen, innehalten, sich hinterfragen und neu ausrichten muss. Das hat mir gut getan :-)

Eure Toni